
Product-Photography-Workflow: der komplette Leitfaden
Produktfotografie ist das Rückgrat des E-Commerce. Doch jedes großartige Foto beginnt mit einem gut organisierten und effizienten Workflow.
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Hilfreiche Zusammenfassung
Übersicht: Wir zeigen dir die wichtigsten Schritte und Tipps, mit denen du deine Produktfotografie optimieren kannst.
Warum du uns vertrauen solltest: Picflow hat über 10.000 Kreativen, Agenturen und renommierten Marken wie der Universal Music Group dabei geholfen, ihre kreativen Workflows zu optimieren.
Warum das wichtig ist: Ein strukturierter Workflow sorgt für Effizienz, gleichbleibende Qualität und Kundenzufriedenheit.
Maßnahmen: Plane deinen Workflow mit klaren Zielen, einer Shotlist, der Logistik und der Vorbereitung der Produkte.
Weiterführende Literatur: Tauche ein in fortgeschrittene Beleuchtungstechniken und Nachbearbeitungsstrategien, um deine fotografischen Fähigkeiten weiter zu verfeinern.
Suchst du nach dem ultimativen Fotografie-Workflow für die Produktfotografie?
Hast du dich schon mal gefragt, was atemberaubende Produktfotos von mittelmäßigen unterscheidet?
Das Geheimnis liegt in einem gut durchdachten Fotografie-Workflow für die Produktfotografie. Indem du einen strukturierten Ansatz verfolgst und bewährte Methoden anwendest, kannst du die Qualität deiner Produktbilder steigern und sie auf einem umkämpften Markt hervorheben.
Egal, ob du ein erfahrener Fotograf bist oder gerade erst anfängst: Wenn du die Feinheiten eines soliden Workflows verstehst, kann das einen großen Unterschied beim Ergebnis deiner Bilder ausmachen.
In diesem Picflow In diesem Artikel schauen wir uns die wichtigsten Schritte und Tipps an, mit denen du deine Produktfotografie optimieren kannst.
Was ist ein Fotografie-Workflow?
Ein Fotografie-Workflow ist der Prozess, mit dem du hochwertige Bilder deiner Produkte erstellst, bearbeitest und bereitstellst.
Dazu gehören Planung, Vorbereitung, Durchführung und Nachbearbeitung, was schließlich zu einem fertigen Bild führt. Es außerdem dazu gehören die verschiedenen Werkzeuge, die du nutzt, um den gewünschten Look und das gewünschte Gefühl zu erzielen, wie zum Beispiel:
Kameras und Beleuchtung
Requisiten und Kulissen
Bearbeitungssoftware
Freigabesoftware zur Überprüfung und Genehmigung
Galerie-Software
In einem gut durchdachten Fotografie-Workflow für die Produktfotografie greifen all diese Elemente nahtlos ineinander, um einheitliche und professionell wirkende Bilder zu erstellen, die deine Produkte wirkungsvoll in Szene setzen. Der Vorteil? Es entstehen ansprechendere Produktfotos – und das in kürzerer Zeit und mit weniger Aufwand.
So planst du deinen Fotografie-Workflow für die Produktfotografie
1. Ziele und Anforderungen festlegen
Was willst du mit deinen Produktfotos erreichen? Die naheliegende Antwort ist natürlich, deine Produkte zu präsentieren (und hoffentlich zu verkaufen) – aber denk mal einen Schritt weiter.
Wie versuchst du, den Kunden dazu zu bringen, fühlen Wenn sie sich die Bilder ansehen? Welche Elemente möchtest du hervorheben? Gibt es bestimmte Funktionen oder Details, auf die du den Fokus legen möchtest? Diese Fragen sind wichtig – und du kannst sie nur beantworten, wenn du deine Kunden wirklich kennst.
Also, dieser Vorgang wirklich beginnt mit der Kundenrecherche. Du musst herausfinden:
Warum Kunden sich für deine Produkte interessieren
Welche Emotionen oder Bedürfnisse erfüllen deine Produkte?
Warum deine Kunden tu das nicht zu einem Mitbewerber wechseln
Ein Beispiel für ein Unternehmen, das klare Antworten auf diese Fragen hat? Teenage Engineering.
Sie stellen hochwertige Audioproduktionsgeräte für Leute her, die haptische, analoge Erlebnisse mögen – und ihre Produktfotografie ist alle über die Produkte. Die Bilder sind elegant, minimalistisch und nutzen kontrastreiche Beleuchtung, um die physischen Funktionen hervorzuheben.
Es gibt jedoch jede Menge Konkurrenzmarken (wie Akai), die bei der Produktfotografie einen ganz anderen Ansatz verfolgen. Warum? Ihre Antworten auf die oben genannten Fragen sind anders.
2. Erstelle eine Shotlist
Als Nächstes ist es an der Zeit, dir eine Shotlist zu überlegen. Das ist eine Liste, in der genau aufgeführt ist, welche Fotos du machen musst, um dein Produkt umfassend zu präsentieren. Es ist wichtig, vor Beginn des Fotoshootings einen Plan zu haben, da du so Zeit sparst und sicherstellst, dass du alle notwendigen Bilder aufnimmst.
Hier sind ein paar Punkte, die du in deine Shotlist aufnehmen solltest:
Produktfotos

Aufnahme des Produkts von oben vor einem einfarbigen Hintergrund
Produktfoto im 45-Grad-Winkel
Nahaufnahme der Produktdetails
Seitenansicht des Produkts
3/4-Ansicht des Produkts
Vollbild-Produktfoto mit etwas Freiraum
Lifestyle-Fotos

Produkt, das vom Model verwendet wird
Das Produkt in seiner natürlichen Umgebung (z. B. Küche, Büro usw.)
Flatlay des Produkts mit passenden Artikeln
Nahaufnahme des Produkts, das gerade in der Hand gehalten wird oder mit dem interagiert wird
Gruppenfoto, auf dem mehrere Produkte im Einsatz zu sehen sind
Verpackungsfotos

Vorderansicht der Produktverpackung
Rückansicht der Produktverpackung
Nahaufnahme der Verpackungselemente (Logo, Text, Grafiken)
Aufnahme von oben auf eine geöffnete Verpackung, aus der das Produkt zum Vorschein kommt
Produkt in natürlicher Umgebung aus der Verpackung genommen
3. Logistik und Ressourcen planen
Geh als Nächstes deine Shotlist durch und überleg dir, was du für die einzelnen Aufnahmen brauchst. Mach dir Notizen zu folgenden Punkten:
Ausrüstung (z. B. Spezialbeleuchtung, Objektive usw.)
Requisiten (z. B. Büromaterial, Küchenutensilien usw.)
Ort (z. B. Studio, Außenaufnahme usw.)
Talent (falls nötig)
Geschätzte Aufbau- und Aufnahmezeiten
Nehmen wir zum Beispiel an, du möchtest eine Aufnahme erstellen, die dieser aus „Grind“ ähnelt. Welche Details würdest du einbauen?
Vielleicht so etwas in der Art wie:
Requisiten: Kaffeetassen, Frühstücksartikel, Zimmerpflanze
Standort: Saubere, moderne Küche oder Schlafzimmer
Talent: 1–2 Models im Alter von 25–35 Jahren
Zeit: 20 Minuten (10 Minuten Aufbau, 10 Minuten Dreharbeiten)
4. Produkte, Requisiten und Aufnahmeumgebung vorbereiten
Der letzte Vorbereitungsschritt des Workflows besteht darin, am Drehort anzukommen und alles aufzubauen. Das bedeutet, alle Produkte, Requisiten und die Ausrüstung zum Drehort zu bringen und so zu organisieren, dass ein effizientes und optisch ansprechendes Shooting möglich ist.
Ein paar Empfehlungen:
Bei groß angelegten Dreharbeiten klebt ihr nummerierte Post-it-Zettel an die Produkte und Requisiten, um zu kennzeichnen, für welche Aufnahme(n) sie benötigt werden.
Halte die Aufnahmeumgebung sauber und halte alles, was du für eine Aufnahme brauchst, in Reichweite. Ein unaufgeräumter Raum kann ablenken und den Ablauf verlangsamen.
Wenn du Models engagierst, sprich dich vorher unbedingt mit ihnen über ihre Garderobe und eventuelle bestimmte Posen ab, die du dir vorstellst. Das spart Zeit während des Shootings und sorgt dafür, dass alle auf derselben Wellenlänge sind.
Nimm dir etwa 15 Minuten Zeit, um den Aufnahmebereich vorzubereiten, die Beleuchtung anzupassen und die Requisiten nach Bedarf zu arrangieren.
Sobald das alles erledigt ist, kannst du deine Shotlist abarbeiten.
5. Bilder ansehen
Wenn du dein Shooting abgeschlossen hast, nimm dir etwas Zeit, um die aufgenommenen Bilder durchzugehen. Damit andere Beteiligte problemlos in diesen Prozess einbezogen werden können, solltest du ein spezielles Tool zur Überprüfung und Freigabe wie Picflow nutzen.
Picflow soll den Überprüfungs- und Genehmigungsprozess optimieren, indem es dir ermöglicht, deine Bilder ganz einfach mit Kunden, Kollegen oder anderen Beteiligten zu teilen. Du (oder jeder, mit dem du die Bilder teilst) kannst:
Kommentare hinterlassen
Hinzufügen Bildbeschriftungen und Videos
Tags hinzufügen
Auswahllisten erstellen
Also, wonach suchst du in dieser Phase? Vielversprechende Bilder. Bilder, die genau ins Schwarze treffen und deine Vision einfangen. Natürlich wird nicht jede Aufnahme perfekt sein, aber du solltest sicherstellen, dass du eine gute Auswahl an Bildern hast, die du für dein Projekt verwenden kannst.
Erstelle anhand deiner ersten Kriterien eine Auswahlliste und teile sie über Picflow mit deinem Team. So können alle die Bilder ganz einfach gemeinsam ansehen und besprechen, was es einfacher macht, alle Beteiligten in den Entscheidungsprozess einzubeziehen.
Tipp: Notiert euch außerdem alle Aufnahmen aus eurer Shotlist, die neu gedreht werden müssen. Das sollte aber erst als letzter Ausweg in Betracht gezogen werden, nachdem ihr nach alternativen Aufnahmen gesucht habt, die vielleicht schon in eurem Archiv vorhanden sind.
7. Bearbeiten und Optimieren
Sobald du deine Aufnahmen ausgewählt hast, ist es Zeit, sie zu bearbeiten und zu optimieren. Hier kannst du deine Vision wirklich zum Leben erwecken und deine Bilder richtig zur Geltung bringen.
Beginne zunächst damit, die Grundeinstellungen wie Belichtung, Kontrast und Sättigung anzupassen. Das hilft dir dabei, eventuelle Probleme mit der Beleuchtung oder den Farben in den Fotos zu korrigieren. Als Nächstes solltest du Filter oder Voreinstellungen nutzen, um deinen Bildern einen einzigartigen Look zu verleihen. Diese findest du in den meisten Bildbearbeitungsprogrammen oder Apps.
Sobald du eine Bearbeitungsrunde abgeschlossen hast, erstelle eine neue Picflow-Galerie, um Feedback zu sammeln.
Bildanmerkungen sind hier besonders nützlich. Die Prüfer können Bereiche markieren, die ihnen gefallen, Änderungen mit Symbolen kennzeichnen und Kommentare hinterlassen, die du berücksichtigen kannst.
8. Produktgalerien erstellen
Der letzte Schritt im Fotografie-Workflow? Das Erstellen von Produktgalerien.
Hier fließt all deine harte Arbeit zusammen, um deine Produkte im besten Licht zu präsentieren. Sobald die endgültigen Bilder genehmigt und exportiert sind, werden sie in ein zentrales System wie PIM Toriut Stellt sicher, dass die neuen Bilder automatisch mit den richtigen Artikelnummern, Produktbeschreibungen und technischen Spezifikationen in all deinen Shops verknüpft werden. Nutze ein übersichtliches und schlichtes Layout, damit deine Bilder für sich selbst sprechen. Achte darauf, Bilder aus verschiedenen Blickwinkeln, Nahaufnahmen sowie alle besonderen Funktionen oder Details einzufügen, die dein Produkt hervorheben.
Picflow bietet außerdem eine leistungsstarke Galerie-Designer und intuitiv Galerie-Widget, sodass du ganz einfach wunderschöne und dynamische Galerien erstellen kannst, die deine Produkte richtig zur Geltung bringen.
Fazit
Da hast du es – einen Fotografie-Workflow für die Produktfotografie, mit dem du atemberaubende Bilder erstellen kannst, die deine Produkte wirkungsvoll in Szene setzen. Denk daran, hochwertige Ausrüstung zu verwenden, deine Aufnahmen und das Styling zu planen, die Bilder sorgfältig zu bearbeiten und sie für das Web zu optimieren.
Schau dir außerdem Tools zur Überprüfung und Genehmigung an, wie zum Beispiel Picflow um deine Kreativer Workflow und sorgen für eine reibungslose Zusammenarbeit mit Kunden und Teammitgliedern. Unsere ansprechenden, intuitiven und funktionsreichen Galerien bieten dir alle Werkzeuge, die du brauchst, um deine Produktfotos im bestmöglichen Licht zu präsentieren.
Jetzt gratis starten und schau dir an, was Picflow alles kann.